Ihr Seeberger Experte

Kaffee­gürtel

Nachhaltigkeit

28. November 2023

Person pflückt Kaffeekirschen von der Kaffeepflanze

Kaffee wächst heute in rund 80 Ländern zwischen den Breitengraden 23° nördlich und 25° südlich des Äquators. In diesem faszinierenden Kaffeegürtel herrschen das ganze Jahr über tropisch ausgeglichene klimatische Bedingungen.

Als Seeberger sind wir stolz darauf, aus vielen Regionen unseren Rohkaffee zu beziehen und dabei auf faire, wertschätzende und nachhaltige Beziehungen zu Erzeuger:innen und Partner:innen in den Herkunftsländern zu achten.

Jede Kaffeebohne verleiht unserem Sortiment eine einzigartige Note und erzählt eine Geschichte von fernen Orten und lokalen Traditionen. Unser Streben nach Qualität und Nachhaltigkeit steht im Einklang mit unserer Verantwortung gegenüber den Menschen und der Umwelt in den Ursprungsländern.

Mit dem Einkauf von Rohkaffee aus den besten Provenienzen der Erde legen wir den Grundstein für unsere durchgehend hervorragende Röstkaffeequalität. Mehr dazu erfahren Sie hier!

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Seeberger Geschäftsführer Ralph Beranek und Frau in Africa

Unser Engagement

in Afrika

NachhaltigkeitSeeberger Inside

19. November 2023

Viele unserer Rohstoffe werden in Afrika angebaut und verarbeitet. Dazu gehört Kaffee aus Zentral- und Westafrika, aber auch Macadamias und Trockenfrüchte aus Südafrika und Datteln und Erdnüsse aus Nordafrika. Daher haben wir schon immer einen besonderen Bezug zu diesem Kontinent, der quasi vor der Haustür Europas liegt.
Gerade wir Europäer haben somit eine besondere Verantwortung, der wir bei Seeberger schon immer Rechnung tragen. Mit unserem geschäftlichen Engagement wollen wir dazu beitragen, dass sich die Lebensumstände für die Menschen in Afrika sukzessive verbessern und sie eine Zukunftsperspektive für sich und ihre Kinder haben.

In den letzten Jahren haben wir daher gezielt unser Engagement in Westafrika ausgebaut.

Exkurs Cashewkerne

Es war schon lange unser Ziel, in Afrika geeignete Produktionspartner für die Verarbeitung von Cashewkernen für Seeberger zu finden. Einerseits können wir so unnötige Transporte von Afrika nach Asien und dann von Asien zurück nach Europa verhindern. Andererseits unterstützen
wir damit die „Farm-To-Consumer“ Philosophie und schaffen so Wertschöpfung vor Ort in Afrika. Wir haben hier viele Versuche unternommen, die aber aus verschiedenen Gründen gescheitert sind.

Seeberger Cashewkerne in Schalen

Kontinuität, Qualität, Mengenverfügbarkeit und Timing waren die Hauptgründe, weswegen unsere Bemühungen bisher gescheitert sind. Aber wir haben nicht aufgegeben und es ist uns jetzt gelungen, nicht nur einen, sondern gleich mehrere verlässliche Produktionspartner für Cashewkerne in der Elfenbeinküste zu finden. Die Produktionsfabriken sind zertifiziert und bieten ihren Mitarbeitenden einen ganzjährig sicheren Arbeitsplatz. Es werden faire Löhne bezahlt und es gibt verschiedene Service- und Sicherheitsleistungen. Diese reichen von einem sicheren Shuttle zur Arbeit für die Schichtarbeiter, bis hin zu Kinderbetreuung, freier Mahlzeit, einem Betriebsarzt, einer gewerkschaftlichen Vertretung u.v.m. Neben der Cashewkern Verarbeitung in der Elfenbeinküste engagieren wir uns auch für andere Produkte wie z.B. Kaffee in den Ländern West- und Ostafrikas.

Portraitfoto Ralph Beranek

„Wir sind sehr stolz, dass wir mit unseren verlässlichen und kontinuierlichen Direktgeschäften einen starken Beitrag zu dieser Transformation leisten können.“

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Unternehmerische Sorgfalt

seit über 175 Jahren

Icon Lieferkettenverantwortung
Nachhaltigkeit

2. Oktober 2023

Unternehmerische Sorgfalt zu Menschenrechten und der Umwelt hat bei Seeberger seit über 175 Jahren Tradition.

Unternehmerische Sorgfalt zu Menschenrechten und der Umwelt hat bei Seeberger seit über 175 Jahren Tradition. Faire Lieferpartnerschaften und der Respekt vor Mensch und Natur in den Ursprungsländern unserer Produkte sind für uns selbstverständlich. Sie gehören zu unseren Unternehmenswerten, sie sind die Basis unserer Geschichte und unseres Erfolgs. Als nächsten Schritt in Richtung unserer Vision „100 % Transparenz in der Lieferkette“ sehen wir die Vorgaben des neuen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) als Herausforderung und Chance. Obwohl rechtlich nicht dazu verpflichtet, arbeiten wir bereits jetzt an der Umsetzung der menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltspflichten des Gesetzes. Auf Basis der LkSG-Vorgaben haben wir unsere bereits lange Jahre bestehenden Nachhaltigkeitsleitlinien sowie das Lieferanten-Monitoring optimiert. Wir wollen genau wissen, unter welchen Bedingungen unsere Naturprodukte angebaut werden.

Das LkSG-konforme Lieferanten-Monitoring basiert bei Seeberger auf drei Pfeilern:

Einkaufswagen-Symbol
Einkaufsbedingungen

In die vertraglichen Vereinbarungen fließen bereits Nachhaltigkeitsvorgaben mit ein, die von den Lieferunternehmen gewährleistet werden müssen.

Symbol Transparenz
Transparenzanalyse

Im Mittelpunkt steht hier die Frage, bis zu welcher Stufe in der Lieferkette wir aktuell die Herkunft jedes einzelnen Rohstoffes zurückverfolgen können. Den Ursprung eines Rohstoffes zu kennen, ist die zentrale Voraussetzung, um überhaupt auf menschenrechtliche oder umweltbezogene Verstöße aufmerksam zu werden.

Symbol Risikoanalyse
Risikoanalyse

Für eine Einschätzung, welche Risiken bei einem Rohstoff bestehen können, kombinieren wir die Recherche von öffentlich verfügbaren Informationen, regelmäßigen standardisierten Lieferanten-Befragungen und regelmäßigen Reisen in die Ursprungsländer der Rohstoffe. Dort machen sich unsere Einkäufer ein eigenes, direktes Bild.

Mit dem Konzept befinden wir uns aktuell in der Testphase. Die entsprechenden Maßnahmen wurden bisher bei rund zehn Lieferanten getestet, um Optimierungen einfließen zu lassen.

„DIE ERGEBNISSE DIESER ANALYSEN DIENEN ALS BASIS FÜR GEZIELTE MASSNAHMEN, MIT DENEN WIR IN DEN AUSTAUSCH MIT UNSEREN PARTNERN TRETEN, UM EINEN NACHHALTIGEN ROHSTOFFBEZUG SICHERZUSTELLEN.“

DAS LKSG IM ÜBERBLICK

Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz der Bundesregierung verpflichtet Unternehmen, in ihren Lieferketten menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten zu beachten. Es gilt seit 1. Januar 2023 für Unternehmen mit 3.000 und ab 2024 mit 1.000 Beschäftigten. Die Vorgaben des LkSG basieren auf fünf sogenannten Sorgfaltspflichten der Unternehmen: Grundsatzerklärung zu Menschenrechten und Umweltschutz, Risikoanalyse, Präventions- und Abhilfemaßnahmen, Beschwerdeverfahren, Dokumentations- und Berichtspflicht.

Ziele

  • Kinder- und Zwangsarbeit verhindern
  • fairen Handel unterstützen und angemessene Löhne zahlen
  • landwirtschaftliche Wertschöpfungsketten fördern
  • für Mensch und Umwelt gefährliche Stoffe verbieten

Mehr Informationen zum „LkSG“

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Victoria Wolters
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Portraitfoto Verena Schädler

Mitarbeiter-
vorstellung

Verena Schädler,

Nachhaltigkeitsbeauftragte

NachhaltigkeitSeeberger Inside

25. November 2022

Verena, was sind genau deine Aufgaben als Nachhaltigkeitsbeauftragte von Seeberger?

»Ich bin für die Entwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie sowie der Ableitung von Zielen, Maßnahmen und Projekten daraus verantwortlich. Dabei betreue ich verschiedene Projekte und agiere als Impulsgeber bzw. Treiber. Wir haben für jedes unserer Nachhaltigkeits-Handlungsfelder konkrete Ziele formuliert, an denen wir in Projektteams abteilungsübergreifend arbeiten. Als Stabstelle der Geschäftsleitung arbeite ich abteilungsunabhängig und handle im direkten Auftrag der Geschäftsleitung. «

WELCHE BEDEUTUNG HAT DAS THEMA FÜR DICH?

»Eine sehr große! Wir haben die Chance, etwas zu verändern und eine bessere Welt für uns und unsere Partner:innen in den Anbauländern zu schaffen. Wir haben eine große Verantwortung und müssen jetzt handeln – Stichwort Generationenkonflikt. Leider bekommen wir bereits die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren: Dürre, Waldbrände, Hitzerekorde, Unwetter – und das alles in Deutschland. Das zu ignorieren oder aufzuschieben bedeutet einen enormen Mehraufwand. In vielen Bereichen wird es gar zu spät sein.«

Kaffeebauern ernten Kaffee
An welchen Nachhaltigkeits-Projekten/
Themen wird aktuell konkret gearbeitet?

»Es gibt verschiedene Handlungsfelder mit definierten Strategien und Zielen. Daraus ergeben sich unterschiedliche Projekte. Im Handlungsfeld der Kreislaufwirtschaft arbeiten wir aktuell daran, die Verpackungsmaterialien unserer Produkte zu reduzieren oder recyclingfähige Materialien einzusetzen, um Kreisläufe zu schließen. Dies wird entlang des gesamten Produktlebenszyklus umgesetzt. Zudem möchten wir noch mehr Verantwortung in den Lieferketten übernehmen, als wir es sowieso schon tun. Das beinhaltet verschiedene Projekte zur Sicherstellung der Transparenz wie bspw. mehr Direktkäufe von Rohwaren. Hinzukommt die vollständige Umsetzung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes. Dieses steuert menschenrechtliche Sorgfaltspflichten innerhalb der Lieferketten. Hier sind wir auf Grund unserer Größe zwar nicht direkt betroffen, möchten aber Vorreiter sein. Im Handlungsfeld Klimaschutz entwickeln auch wir uns weiter und definieren zukünftig unsere Reduktionsziele anhand von science based targets (Erreichung 1,5 Grad Ziel). Auch diskutieren wir aktuell die Klimaneutralstellung des Unternehmens durch Kompensationsprojekte. «

Icon Kreislaufwirtschaft
Icon Lieferkettenverantwortung
Icon Klimaschutz
Icon Gemeinschaft
Vor welchen aktuellen Herausforderungen in Bezug
auf Nachhaltigkeit steht Seeberger aus deiner Sicht?

» Ein Faktor ist die knappe Zeit, die bleibt, um Nachhaltigkeitsprobleme zu lösen. Eine weitere Herausforderung ist die Gewährleistung der vollen Transparenz in unseren Lieferketten. Denn bei der Beschaffung unserer Naturprodukte sind viele Akteure beteiligt und somit Teil der Lieferkette. Zudem entstehen beim Thema Nachhaltigkeit bekannterweise immer wieder Zielkonflikte: Notwendigkeit vs. Wirtschaftlichkeit. Das Thema Nachhaltigkeit hat bei Seeberger eine sehr hohe Priorität und unsere gesteckten Ziele können wir nur gemeinsam erreichen: In einer Teamleistung, bei der Personen aller Abteilungen involviert sind. Zukünftig wollen wir darum Nachhaltigkeitsthemen noch stärker in bestehende Prozesse integrieren. «

Welche nachhaltigen Ziele möchte Seeberger in der Zukunft noch erreichen?

» Wir haben unsere Nachhaltigkeitsstrategie in vier Handlungsfelder gegliedert. Jedes Handlungsfeld hat eine Vision, definierte Strategien und Ziele, um die Vision zu erreichen. Mehr dazu lesen Sie hier«

Was ist dein Lieblings-Seeberger-Produkt?

» Mango«

Danke, Verena!

Weichenstellung für Produktionssicherheit bei Röstkaffee

Kaffee wird im Trommelröster schonend Geröstet
NachhaltigkeitSeeberger Inside

22. September 2022

Wir haben unsere Kaffeerösterei von Erdgas auf Flüssiggas umgestellt. Damit stellen wir auch in den momentan für alle herausfordernden Zeiten die Lieferfähigkeit für Röstkaffee sicher. Das bedeutet wichtige Planungssicherheit für unsere Kunden.

Explodierende Energiepreise treiben Transport- und Erzeugungskosten in allen Branchen in die Höhe und belasten damit die Planungssicherheit. Auch die Erzeugung und Veredlung von Lebensmitteln ist von diesen Entwicklungen stark betroffen.

Als eine der ältesten Kaffeeröstereien Deutschlands sind wir mit Recht stolz auf unsere Premium Kaffees, die in der eigenen Rösterei in Ulm seit jeher mit viel Erfahrung und Sorgfalt per Langzeit-Trommelröstung veredelt werden. Zur Beheizung der Röstanlage diente bislang Erdgas. Um unseren Kunden weiterhin Versorgungssicherheit bieten zu können und als Lebensmittelunternehmen die Lieferfähigkeit zu gewährleisten, haben wir trotz aller wirtschaftlichen Verwerfungen weitere Investitionen getätigt und die Röstkaffeeproduktion von Erdgas auf Flüssiggas (LPG = Liquefied Petroleum Gas) umgestellt. Das bedeutet für uns mehr Unabhängigkeit von der aktuellen und zukünftigen Energie-Versorgungslage und garantiert unseren Kunden weiterhin die zuverlässige Versorgung mit Seeberger Röstkaffees.

Gezielte Investitionen in Energieeffizienzprojekte sind eine der zentralen Weichenstellungen, mit denen wir aktiv die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen angehen. Als Familienunternehmen mit mehr als 175 Jahren Tradition haben wir die Marktentwicklungen stets langfristig im Blick, um in der Partnerschaft mit unseren Kunden auch weiterhin auf Kontinuität bei Qualität und Service zu setzen. So wird Seeberger als Unternehmen in naher Zukunft klimaneutral, um zukünftig noch nachhaltiger produzieren zu können.

Röstmeister nimmt eine Qualitätsprobe aus dem Kaffee-Trommelröster

Gut gerüstet für gut geröstet

Rösten ist eine Kunst, die mit dem Anspruch an Qualität einhergeht. Weil wir höchsten Wert auf Qualität legen, setzen wir die schonende Langzeit-Trommelröstung ein, bei der die Bohnen langsam bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen geröstet werden. Am Ende entscheidet der richtige Röstgrad über die optimale Balance und die volle Entfaltung der Aromen.

Immer der Nase nach!
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Recycling­fähig & aluminium­frei

Die Seeberger Verpackung

Anzeige zu aluminiumfreien und recyclingfähige Kaffeeverpackungen
NachhaltigkeitSeeberger Inside

Wie kann man Verpackungsmüll reduzieren, ohne Kompromisse beim Produktschutz einzugehen? Wie verpackt man Röstkaffee, gemahlen oder als ganze Bohne, sicher und nachhaltig?

Die Belastung des Ökosystems durch Plastik fordert Handlungsbedarf. An diesem Punkt sind wir nicht alleine, praktisch alle Unternehmen auf dem Markt stehen vor ganz ähnlichen Fragen wie wir. Und doch müssen wir einen individuellen Weg finden, der für unsere Produkte und die Ansprüche, denen wir seit über 175 Jahren gerecht werden, richtig erscheint. Das Ziel in der EU für Verpackungs- und Abfallwirtschaft besteht nach wie vor für alle Unternehmen der Wertschöpfungskette darin, Verpackungen von Beginn an nachhaltiger zu gestalten und entstandene Verpackungsabfälle besser zu sortieren. Die Umsetzung und Erreichung dieses Ziels steht auch bei Seeberger ganz oben auf der Agenda und im Fokus unserer Unternehmensaktivitäten.

DIE AUFGABE DER SEEBERGER VERPACKUNG

Unsere Verpackung muss den unvergleichlichen Geschmack und die Qualität der  Seeberger Naturprodukte auf lange Zeit bewahren und vor Licht und dem Kontakt mit Sauerstoff schützen.

Seit geraumer Zeit beschäftigt uns die Frage nach einer nachhaltigen Kaffeeverpackung, die unseren Produkten und hohen Qualitätsansprüchen gerecht wird – und den notwendigen Schritten dorthin. Wir haben verschiedenste Verpackungen getestet – mit dem Ziel, die bisher eingesetzte Folie durch ein Material zu ersetzen, das Ressourcen schont, langfristig nachhaltig ist und die Umwelt so wenig wie möglich belastet. Und das alles ohne Abstriche beim Produktschutz oder der Haltbarkeit des wertvollen und empfindlichen Naturproduktes Kaffee zu machen.

SCHRITT FÜR SCHRITT ZU MEHR UMWELTSCHUTZ

  • 2020: Bereits 2020 haben wir die Kaffeefolien im Bereich ganze Bohne auf eine optimierte, dünnere Folie mit matter Oberfläche umgestellt. Dadurch konnte der Materialeinsatz im Vergleich zu den bislang verwendeten Folien bereits um 10% reduziert werden.
  • 2021: Für die Mahlkaffeeverpackungen kam eine aluminiumfreie Monoverbundfolie zum Einsatz, wodurch 15% Verpackungsmaterial zu den bislang verwendeten Folien eingespart werden konnte.
  • 2022: Nach einer intensiven Test- und Entwicklungsphase werden unsere Kaffeeverpackungen auf eine neue, aluminiumfreie und recyclingfähige Verpackungsfolie umgestellt. Die verwendete Monoverbundfolie besteht nur noch aus einer Kunststoffart und kommt ohne Metallisierung aus. Dadurch kann sie im Recyclingprozess leichter aufbereitet werden. Zudem kann sie zukünftig als Sekundärrohstoff beispielsweise wieder zu neuen Kunststoffprodukten weiterverarbeitet werden.Nachhaltig zu handeln bedeutet für Seeberger auch, vorhandene Folien aufzubrauchen und zur Abfallvermeidung nicht unnötig zu entsorgen. Daher werden die Verpackungen nach Aufbrauchen der Restbestände sukzessive auf das neue Material umgestellt.
  • 2023: 85% der Bohnenkaffees 1 kg sind bereits mit nicht ruß-basiertem Schwarz un in einer aluminiumfreien, recyclingfähigen Monoverbundfolie verfügbar.  100% der Mahlkaffees sind bereits in einer aluminiumfreien, recyclingfähigen Monoverbundfolie mit nicht ruß-basiertem Schwarz verfügbar.

NEUES DESIGN – BEWÄHRTE QUALITÄT

Im Zuge des Marken-Relaunchs von Seeberger Professional ändert sich nicht nur das Material der Kaffeeverpackungen, sie erhalten auch einen neuen, frischen Look. Das neue Verpackungsdesign spiegelt die hohe Kaffeequalität, das Seeberger Genussversprechen und die Nähe zur Natur wider. Zur Differenzierung der Labels erscheinen die Verpackungen in den Farben ihrer Namen: BLACK, GOLD, SILVER und GREEN. Passend zu den individuellen Charaktereigenschaften der Kaffeelabels ist ein stimmungsvolles Bild Blickfang auf jeder Packung.

Vier Kaffeeverpackungen der verschiedenen Seeberger Kaffeelabels

UNSERE VERANTWORTUNG

Das Kernthema Nachhaltigkeit ist bei Seeberger fest in den Unternehmenswerten verankert. Wir setzen seit jeher ein Zeichen für nachhaltiges Handeln – von der Rohwarenerzeugung über die Verarbeitung, den Transport bis zur schonenden Langzeit-Trommelröstung am Unternehmenssitz in Ulm.

Als langjähriger Partner der Branche und eine der ältesten Kaffeeröstereien Deutschlands begleiten wir das Umdenken der Firmen und Gastronomen und deren Mitarbeiter und Gäste in Richtung eines bewussteren, nachhaltigeren Konsums schon seit vielen Jahren.

Seit November 2020 ist Seeberger zudem Mitglied der HolyGrail 2.0 Initiative, um die Ziele der Verpackungskreislaufwirtschaft voranzutreiben. Ziel der Initiative ist es zu prüfen, ob sogenannte digitale Wasserzeichen eine bessere Sortierung und qualitativ hochwertigere Recyclingquoten für Verpackungen in der EU ermöglichen können. Unter der Führung von AIM®, dem europäischen Markenverbund, haben sich mehr als 140 internationale Unternehmen aus einer Wertschöpfungskette zusammengeschlossen, um dieses Projekt voranzutreiben.

FAQ SEEBERGER VERPACKUNG

Unsere Kaffeeverpackung kann ganz einfach in der gelben Tonne entsorgt werden.

Die aluminiumfreie und recyclingfähige Monoverbundfolie besteht nur noch aus einer Kunststoffart und kommt ohne Metallisierung aus. Dadurch kann sie im Recyclingprozess leichter aufbereitet werden. Zudem kann sie künftig als Sekundärrohstoff beispielsweise wieder zu neuen Kunststoffprodukten weiterverarbeitet werden.

Icon Gelbe Tonne

Nachhaltig zu handeln bedeutet für uns, vorhandene Folien aufzubrauchen und zur Abfallvermeidung nicht unnötig zu entsorgen. Daher werden die Verpackungen nach Aufbrauchen der Restbestände sukzessive auf das neue Material umgestellt.
An dem Störer „FOR A BETTER PLANET“ ist transparent zu erkennen, welches Folienmaterial bei der jeweiligen Packung eingesetzt wird.

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Zum Beginn der Outdoor-Saison erweitern wir unser Bio-Sirup-Sortiment auf insgesamt sechs erfrischende Sorten. Diese eignen sich perfekt zur Herstellung von hausgemachten Bio-Limonaden, Frozen Drinks oder auch als Heißgetränk.

Für Ihr individuelles Konzept beraten wir Sie selbstverständlich kostenlos:
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